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Dienstag, 08.07.2008 | von: powerschnegge

Fröttstädt – 2. Thüringen Ultra, 05. Juli 2008 – “Das Juwel!”

Nach dem letztjährigem gelungenen Start des Thüringen Ultra nun dieses Jahr die zweite Folge - ja ein Juwel.  Also Flizzemaus und Lahmsogge wieder hin – dieses Mal mit anderer Drumherum-Taktik, nämlich nicht im Massenhöllenquartier mit Schnarchern und Stinkern und um 2 Uhr aufstehen, sondern schnuggelig kuschelig im kleinen Zelt für 2 Nächte, eine davor, eine danach.

Freitag


links:   Fröttstädt, Einwohnerzahl 403 – der Lauf ist das Ereignis des Monats Juli.
rechts:   Da isser schon, der Macher, Gunter Rothe – beim Verteilen der Tie-Schörts im Bürgergemeindeallzweggshaus.


Draußen sitzen die üblichen Ganoven, immer dieselben Pabbnasen wie Dromeus sagen würde – wen kann man erkennen? Keule, Karlheinz Kobus, Gerd O-Bein Bracht, Sebastian Schöberl, Gerd Albert.








Alle futtern, nicht mal dann hören sie auf zu schnattern – übrigens, muß man noch Gunter dem Macher sagen, dass Nachschlag ne nette kleine Geste beim Nudelntöten am Vorabend wäre – Peter Hippler aus Hannover steht da.

links:   Nach “hinten raus” schnell noch ein Foto vom Ziel – falls das morgen mit dem Zieleinlauf nicht klabben sollte – aber Flizzemaus meinte neulich, dass sie sich um Lahmsogge nie Gedanken mache, der komme immer an (fragt sich nur immer wann? an welchem Tag? muhahahahaha).
rechts:   An den Farben erkennt man die einzelnen Leutchen – gelb sind die Wiederholungstäter, die haben das 2007-Schört an – rot sind die Org-Menschen, wie hier dieser entzüggende Rüggen – Gunter der Macher wird später alles erklären.

links:   Noch mehr Übeltäter, äh Übeltreter – die üblen vier aus Braunschweig, eigentlich sinds ja fünf.
rechts:   Holger Kössling aus Berlin – sieht a bisserl müde aus.

links:   Nachdenklicher Peter Genz – “Hmmmm, auf was habe ich mich da wieder eingelassen? – in meinem Alter!”.
rechts:   Roland Blumensaat – immer fidel und gut druff, der Junge.


Carsten Eisenfuß Matjesfilet, Bernd Sandale Seitz – ah, das sind die gelben Hemden vom letzten Jahr – Elisabeth Herms-Lübbe, bittet Lahmsogge um 3:30 Uhr feste auf ihr Autodach zu hämmern, damit sie nicht verpenne (wird nicht nötig sein, kommt alleine raus).






Kumpane und leidende Genossen, äh Leidensgenossen von Isarläufen – Christoph Voegelin und Billie Nickl (wird als Österreicher verkauft, wohnt aber in Belzig, das is Richtung Berlin/Pozzblizz).

Die beiden Landstreicher Keule und Karlheinzie müssen noch Flizzemaus im Zelt belästigen.

links:   Zeltnachbarn – aha, das ist wohl die erste Läuferin einer 4er-Staffel – eigens angefertigtes Hemd, nobel Zobel.
rechts:   Mit Michael Asphaltjunkie Richter noch a bisserl die Nachtszenerie in Dauntaun Fröttstädt erkunden.

links:   Das Feuerwehrhaus Fröttstädts – ein einmaliges Prunkstügg der modernen funktionalen Senkrecht-Quer-um-die-Egge-Bauweise.
rechts:   Ach herrje, Läufer – sind die schon wieder ausgebrochen - nix wie weg hier! – schnell noch ne Tollwutimpfung ergattern.


Vorsicht, Autos mit Markierungen wie sie diese ausgebrochenen räudigen Läufer benützen – hier muß ne Ansammlung sein – in der Tat – das Quartier mit den hüperbequemen Feldbetten, auf denen nur Schlaflose schlafen können – Walter Postler Zimmermann wird gleich von seinen Briefen und Kleinpaketen träumen.






Okay, genug vom Fröttstädter Nachtleben gesehen – für die Kinder das Ereignis des Jahres? – Gunter der Macher, die faule Sogge, macht sich anstatt zu Fuß mit viel PS motorisiert vom Agger.

links:   Hans Damm, auf dem Weg zum Pennen, schaut noch kurz vorbei.
rechts:   Roland stellt sich als Zeltnachbar heraus – im gebührenden Abstand von 20 Metern – man hat hier Platz und seine Ruhe.

links:   In dieses Zelt passt man aber nur ohne Hut, Soggen und Latschen rein.
rechts:   Diese Bande sind richtige Cämping-Profis – alles perfetto, inklusive halbe Küche und flotte Sprüche.

links:   Unsere kleine Zeltstadt – heimlig, das “Wir-Gefühl!”.
rechts:   Mit den Fatzkes in ihren prozzigen Wohnmobilen auf der anderen Seite der Startstraße wollen wir nix zu tun haben – Angeber! - *Zunge-raustregg*.

So, Schneggi beendet seinen Kontrollrundgang – fast alle brav in Zelten, Autos, Wohnmobilen oder sonstwohin verschwunden – ein paar vielleicht noch mit kuscheligen Kaninchen zusammen? na na, das kostet doch zuviel Kraft! – dreistellige Telefonnummern in Fröttstädt, wow wow wow!

Samstag – Showtime



Lahmsogge wünscht um 3:55 Uhr geweggt zu werden, man einigt sich auf 3:15 h – Jörg Kupfer sieht auch noch nicht frisch aus - noch neue alte Hasen eingetroffen:  Heike Pawzik, Olaf Breitfuß und Werner Selch.








Daniela Dilling, die Mieze wird immer schneller – und ihre patentierten Gamaschen (wegen der Steinchen in den Latschen).

links:   Viel zu sehen ist beim Start nich, ist ja auch 4 Uhr nachts – undankbares Fotomotief.
rechts:   Ist das nicht Gunters Wägelchen? – da steht einer im ersten Dorf, Laucha, so 20 min später und treibt die Affenbande an:  “Weiter weiter weiter!”.

links:   Leuchtstangen in den Büschen und Bäumen und blinkende Lichter am Wegesrand – prima kopiert von Biel, aber verbessert und effektiver.
rechts:   Nach Vorbeischleichen an den Bergen zum Kacken und zum Poppen – echt wahr, die heißen so, Kackenberg und Poppenberg, okay der eine heißt Krackenberg – dann die erste VP bei km 10 – die Uhr zeigt 5:08.

Schwierig ans Futter zu kommen – die Herren haben schon großen Durst – O-Bein und Gerd.

links:   Interessante Jagge – vergessen den Treter dazu zu befragen.
rechts:   Ab jetzt in der Dämmerung auf Pfeile und wehende Bändel achten.

Der Wald wird uns mehrere Stunden schluggen – dazwischen mal ein paar Wiesen.

Bligg zum Inselsberg rüber, um den wir heute kreisen werden – jede Bank will zur Pause genutzt sein.

Foto des Tages – die Muh-Muhs stehen Spalier:  “Was ist denn hier heute los? sonst kommt mal einer dieser Zweibeiner am Tag vorbei – und heute gleich über Hundert – und was für ein Gehetze?”.

Der zweite VP naht, bei km 16 -  in rot nun Peter Genz, in blau Gerd Albert, in gelb Flizzemaus.

links:   Ein Grabstein, äh Hinweis auf die Distanzen zu den näxten Zivilisationen.
rechts:   Gute Gelegenheit, mal die dezenten Hinweise auf die Richtung zu dokumentieren.

links:   Ein olländischer Käseroller ganz allein unterwegs, schaffts auch ins Ziel – etwas später.
rechts:   Wenn man sich langweilt ...

In den 20er kms wirds richtig steil – daher viel Gehen Klettern Latschen – die Sonne meldet sich zum Dienst.

Ab jetzt kommt man aus dem Schwitzen nur noch selten raus – Attagge der Geher von hinten.

Juhu, der erste Teil-Erfolg – Wechselzone 1 an der Ruhlaer Schihütte, km 24 – das Plastikteil wird gescännt.

MM wird interviewt und gefilmt – mit vollem Mund, muhahahaha.

Sieht einladend nach rechts runter aus – nix da, man krepselt links zwischen den Baumstämmen wieder in den Wald – sollen wohl etliche auf der Straße falsch weitergetrampelt sein, na irgendwann merkt man`s dann schon.

links:   Die Profi-Fotofrizzinen lauern überall – schön lächeln und gerade Haltung.
rechts:   Hilfe, diese beiden – schnell in die Büsche springen.

Gelegenheit, auch diese Sachen zu fotofieren.

Wenn schon die Mauntän-Radler das Radl schieben, dann dürfen wir Asphalttreter auch mal gehen.


links:   Diese Wegweiserbäume sieht man hier überall.
rechts:   Die vierte Station, km 29, "Im Gehege".
unten:   Ein häufiges Bild – jemand schüttelt sich die Latschen aus.









links:   Ein prima Foto (*auf-Schulter-klopf*) – ein einsamer Ultra, nur begleitet von seinem treuen Sklaven aufm Radl – Richtung Käsberg.
rechts:   Ein schon arg gebeugter gebeutelter Ultra, ganz allein auf weiter Flur, kämpft sich schlurfend den Hügel hoch *heul*.

Die Weiten des Thüringer Waldes.

Wo`s raufgeht, geht`s auch wieder runter – manchmal wird sogar gerannt.

links:   Man geniesst die Aussichten ...
rechts:   ... schon hat man wieder eine Kamera in der verschwitzten Wiesasche.


Näxter VP, alles liebevoll gemacht – man möchte verweilen und nicht weiter eilen.










S`hilft nix, der Meute hinterher – Meute ist gut – ab-und-zu mal ein Treter oder sogar zwei – ne Zeitlang sausen Staffler vorbei, hört aber irgendwann auch auf – ansonsten Stille und nur der eigene Wille.

Ja was, gleich drei Überholer und sogar Hundertlinge – die in rot sind Hübner-Berliner – immer mit den Vornamen aufm Hemd, damit man weiß, von wem man versägt wird – das grüne Hemd drunter ist ein Biel-Jubiläums-Angeberschört – weiß Schneggenmann, weil er sie zurüggüberholt und sie ihn erst bei km 51 endgültig versägen (und sie haben dann das grüne am Gürtel baumeln) – Schnellmerker, der Schneggi, wa?

Ganz einsames Stügg – Zeit was für die Bildung zu tun und die Tafeln zu lesen.

Kalte Heide und Linsenkopf heißt die Gegend – zum ersten Mal die Birne unter kaltes Wasser hängen, fast 9 Uhr und schon ganz schön heiß.

links:   Wilde Wildschweine auch hier – denen werden wir`s aber zeigen.
rechts:   Wildes Gebimmel wie in Davos – die näxte Futterei und Trinkerei, man wird noch Gewicht zulegen hier.

Aus`m Weg, menno, die Läufer zuerst ranlassen zum Futterfassen – VP 6, bei km 39.

Jawohl, am Gänsberg heißt das hier – keine Zeit, Flizzemaus drängt, gleich wieder ne Steigung hoch, Richtung Mommelstein – tolle Namen hier.

Jeder Gipfel neue Panoramen wie aus dem Bilderrahmen – die Verfolgung brettert den Hang hinauf, wahrscheinlich ne Staffel, sonst läuft hier hinten niemand mehr so schnell, kruzidürken, das ist ja unanständig.

Tja, so ist das, wenn schnelle Flizzemäuse mit lahmen Soggen laufen und rumtrödeln, man langweilt sich.

Noch ein Foto des Tages – welche eine Dünamik - da kommt der Roland von hinten leise dahergesaust und rennt in einem Affenzahn durch die Gegend – soll er, der Jungspund, wird im August 50.

Gerd Albert gesellt sich dazu und zu dritt trödelt man dahin.

Das dritte Foto des Tages, fasst den Thüringen Ultra genial zusammen – ein wahrer Zauberwald – hinlegen und jetzt in der Sonne auf`m Moos dösen – andere Vorschläge werden gerne entgegengenommen.

Sven-Eric Häger, ein Käseroller aus Thüringen – letztes Jahr auch dabei.

Schon wieder ne Station, die Nummer 7, bemannt von der Burgwacht – da hängen die grünen Biel-Hemden bei den Berlinern hinten raus.

Jetzt für etliche kms auf der drübergeteerten Trasse der ehemaligen Eisenbahn – etliche Feuerwehrleute zum Aufpassen sitzen in Abständen am Rand, alldieweil diese Stregge von Inliner-Flizzern genützt wird und die rasen ohne Rüggsicht auf doofe lästige Läufer hier runter – seit km 40 geht`s nur runter, hier am besten.


Halbzeit am Sportplatz Floh-Seligenthal – hier wird Roland entwischen und noch ne Stunde rausholen, der Spitzbub – Eisenfuß gibt seinem Fersensporn nach und lässt`s für heute gut sein, es wird auch schon verdammich heiß (obwohl erst knäbbli nach 10 Uhr).







Zwei große Anstiege – einmal in den 20er kms und der zweite ab jetzt bis kurz vor km 60.

Dieser zweite Anstieg ist habbiger, zumindest gefühlt – Pause Pause Pause – hier waren wir letztes Jahr auch schon.

links:   Die Station bei km 56 “Jobststein” kommt keinen Meter nicht zu früh – einmaliges Angebot hier:  Pfefferminztee und Wurstbrote.
rechts:   Mitten im nirgends – unten rechts steht “Stuttgarter Zeiuung” drauf, muhahahaha.

Die Rennsteigler erkennen sofort mit scharfem Bligg am unteren grünen Schild rechts:  Ebertswiese 1.0 km.

Da haben uns die Rs wieder eingefangen.

Die Ebertswiese von oben gesehen – und unten – heute kein Trubel – 2 Wanderer sitzen an den Bänken und staunen den Beklobbten nach.

Tja, so kommt`s wie`s kommen muß, wenn man im Mai den Rennsteig getrampelt ist und letztes Jahr den Thüringen Ultra und simpel ohne viel Guggen weiterlatscht  – nach der Ebertswiese unten einfach wie gewohnt halb links den Buggel hoch – anstatt wie ausgeflaggt scharf links unten um den Berg herum – seltsam, keine Bändel mehr, keine Pfeile, kommt auch niemand, an der Weggabelung ganz oben auch keine Pfeile, nix nirgends nix.

“Aber hier liefen wir doch letztes Jahr”, meint Flizzemaus – Heidelbeer-Pflügger weiter oben am Hügel schreien runter, daß hier Läufer vorbei seien, Quark mit Bullenschitt – nu, auf jeden Fall, erst mal mit Karacho runter, irre steil hier.

Dieser Läufer mit Fahrradbegleiter staunt nicht schlecht, als Flizzemaus und Lahmsogge mit Volldampf den Hügel runter in sie hineinbrettern:  “Wo kommt Ihr denn her?” – Lahmsogge:  “Als erstes bestehe ich auf der Vorfahrt, rechts vor links, außerdem gehen meine Bremsen nicht mehr – und zweitens, wo kommt Ihr denn her, Ihr Obereumel!” – alles klärt sich auf, die sind korrekterweise um den Berg unten herumgewieselt, während die richtigen Läufer den mühseligen Weg hinauf und die Kamikaze-Jagd-runter-Option gewählt haben – später sagt Gunter der Macher, dass letztes Jahr schon der untere Weg der ausgesuchte war, aber wegen forstlichen Wegversperrproblemen dann eben der obenherum-Weg genommen wurde – okay, das hat den Sieg und den Weltrekord gekostet.

Das Teilstügg zwischen VP9 km 56 und VP10 km 64 mitten im Örtchen Tambach-Dietharz war schon letztes Jahr das mühseligste und härteste – pfuuuuh.

Heike beim Eisessen gesellt sich dazu, erzählt von ihrem verlorenen Teil der Großzehe (erfroren in Alaska beim Yukon-Gerenne), aber eigentlich ist es jetzt besser als vorher – “Der war sowieso zu lang!”.

Zurügg aus dem Urwald – viele Häuser mit Schiefer dran.

Näxter Anlaufpunkt, ein kleiner Cämpingtisch – essen will fast niemand, möglichst viel trinken, kurz nach ein Uhr nachmittags, die Sonne knallt.


Endlich wieder im Wald – tendenziell nur noch abwärts, mit schönen aufwärts-Einlagen, auf-und-nieder - Straßen, Wege, Pfade, alles.









Letzter Wechselpunkt und Zeitnahme am Tschibb – hinter Finsterbergen km 74 – Cola ist alle, macht nix.

Nochmal ganz schön saftig runter – bevor man auf die Hauptstraße trifft.

links:   Für die Träumer – aber wer nicht nach unten guggt, läuft auch hier geradeaus.
rechts:   Holger eingefangen – schöpferische Gehpause – hängt sich (im gebührenden ) Abstand dran.

Interessante, ungewöhnliche Architektur.

links:   “Ey Flizzemaus, das hab ich letztes Jahr schon fotofiert!” – macht nix, gleich nochmal.
rechts:   Das Leintuch ist aber neu – “nur noch!” sagen diese Knaggfrösche, “nur noch!” – boaaaaaa, immer wieder das gleiche:  die 70er und 80er kms sind beim Hunderter die schwersten.

links:   Nette kleine Hütte - die nehmen wir – übrigens am Hang über Friedrichroda.
rechts:   Heike lief voraus und konnt`s mal wieder nicht zurügghalten.

Der VP bei km 80 – hier gibbs Wasser aus der Gieskanne über die Birne.

Auch noch Trebben – auf dem Weg zum km 84-Punkt, in Tabarz – eigentlich am Wasserbeggen, aber niemand hat Lust, die Schuhe auszuziehen – vor dem Foto an der Trebbe muß Heike noch die Hot Pänts runterziehen, damit nicht zuviel Naggiges rausguggt, muhahahaha.

Jetzt müssen die üblen miesen fiesen Triggs der Damen erwähnt werden -  Trigg eins:  Lahmsogge davonlaufen, dann gehen bis er wieder aufgeschlossen hat, Zunge um den Hals gewiggelt und kurz vor Erreichen der weiblichen Hintern wieder lostraben und natürlich davonlaufen – Trigg zwei:  davonlaufen (kennen wir schon), dann stehen bleiben, quatschen quasseln tratschen, beim Eintreffen von Schneggo nicht die ersehnte Pause gewähren, sondern mit Fausthieben und in-Hintern-Treten und Kommentaren wie “brauchste ne Gehhilfe?” oder sowat weitertreiben – Trigg drei: an den Verpflegungen ewig rumtrödeln. mit den Posten flörten, von allem ein bisschen probieren, Schneggi derweil weiserweise mit vollen Baggen und drei Becher schonglierend gleich wieder auf der Piste, die Damen mit Karacho dann hinterher und böses Versägen: “ausm Weg, Alter!” (um dann wieder auf Trigg eins oder zwei zurügggreifen zu können) – Beispiele hier.


In dem Ort Tabarz sind die Menschen besonders gnädig und an vier oder fünf Stellen wird Wasser zum Trinken und Wasser zum über-Kopf, über-Füsse etc. angeboten – Heike labt sich an Wasser mit Kohlensäure.








Die Devise “sub-14” wird plötzlich polizeilich ausgegeben und ab jetzt wird gerannt, was die Schuhe hergeben.

Der Inselsberg ist noch da – die Straße führt wohin? egal, nur weiter weiter weiter, den Mädels hinterher.

Boaaaaa, heiße Feldwege – ach wie war`s im Wald so schön.

Die Erinnerung lässt bedenklich nach – “Ey, Flizzemaus, waren wir hier letztes Jahr, biste sicher?” – “Aber klar, Lahmsogge, diese Steine waren auch letztes Jahr mit rot vollgesprüht, dieses Jahr mit gelb!” – sind wohl  damals welche oben nach rechts statt nach links.

links:   Der Inselsberg bewegt sich auch keinen Zentimeter – da stimmt doch was nicht.
rechts:   “Is ja unglaublich, wieder mal ne Station, die 90 volle, dass wir das noch erleben durften!” – und das nach dem Ölberg (ehrlich, heißt so).

Olaf liegt im Gras und sonnt sich – habe auf uns gewartet, der Lügner, schließt sich dann an – “ohne uns Kämpfer wär`s schwer geworden gelle, Oläfchen!”.

“Wunderbar, endlich die Platten, auf die haben wir schon die ganze Zeit gewartet – herrlich!”.

Die vorletzte Station bei km 95 ist der Hammer – laute Musik schon 2 kms weit weg zu hören, mindestens 1000 Dezibäl – Party und der-Bär-ist-los-Stimmung – das seien die Handballer, meint Gunter der Macher später – auf jeden Fall weggen die Leutchen noch mal die Toten und Halbtoten für die letzten schlabben fünf lächerlichen Kilometerchen auf.

Hier die Überflieger Flizzemaus, Heike und Oläfchen kurz vor km 97 – sehen weder von vorne noch von hinten besonders dünamisch elegant oder gar schnell aus, muhahahahaha *schnell-dugg-wech*.

Und immer noch wartet die treue Seele auf den Rumtrödler – wenn man das große Bier und die Windmühlenflügel weit oben über sich hat, dann ist die Sache praktisch jegessen. wa?

Noch eine neue Impromptü-Verpflegungsstation – lieber noch mal mit Cola vollschütten für die letzten zweitausend Meter, sicher-ist-sicher.

Einfach chronische Chronistenpflicht, diese Schildchen zu fotofieren.

Im Ziel juhu



Im Ziel guggt Keule streng nach, warum die Lahmsogge so grün im Gesicht ist – Werner, Heike und Keule können schon wieder futtern, das sind eben wahre Läufer, nicht solche Luschen wie ... – wow wow wow Michael hat auch ganz schön geschwitzt.







links:   Nach der Dusche ist die Welt wieder senkrecht und die Wiese waagrecht – Jörg zählt nicht die Biere.
rechts:   Gunter der Macher erzählt beim Bier wie alles gekommen ist – hier die Kurzfassung:  in 2005 in Biel die Idee – Freunde dafür gewonnen - tagelang, wochenlang 3-D-Karten der Gegend studiert – dann die möglichen Streggen abgelaufen – aber allein hätten sie das nicht stemmen können, also ne richtige Orga muss her – die “größte Organisation” in Fröttstädt ist die Feuerwehr, die freiwillige – die denken zuerst, der hat ne Magge ne Meise und sonstwas – aber letztlich lassen sie sich überzeugen – und so war`s, die Wahrheit und-nix-als-die-üble-Wahrheit - übrigens Gunter ist kein Schwäzzer oder Strichlesmacher, nein er ist 26-facher-Rennsteig-Finischer und lief heute auch mit.

Das Trebbchen und die Riesenkarte.

links:   Beste Lösung:  einfach über Nacht dableiben, ob im Quartier oder aufm Zeltplatz oder sonstwas – so wird`s schon ein prima rundes Wochenende – Frühstügg gibbs am näxten Tag immer noch.
rechts:   Dieter sogar beim Frühstügg mit Sonnenbrille – schläft sicher damit.

Das sind die Angeber-Deutschlandlauf-Soggen von Jörg Kupfer, dem Sieger von Thüringen Ultra Uno – er wohnt in Gotha, schlabbe 15 kms – näxtes Ziel der UTMB, der paggt das.

links:   Auf dem Brett kann man sich namentlich verewigen.
rechts:   Leider Zeit, das Zelt abzubrennen, äh zusammenzufalten.

Die Beute von heute




Die Medaille für die Kanallie – die Urkunde (gleich vor Ort, wer will) – die Startnummer plus den im-Ziel-ausgehändigten Zettel mit den Zwischenzeiten bei den drei Wechselstationen – übrigens km-Schilder gibbs keine, braucht man nicht, wären nur lästig – fast keine km-Schilder:  km 97, km 98 und km 99-Schilder sind da – an den VPs stehen die jeweiligen kms dran, das reicht.




Das Finischer-Angeberschört – noch was ganz Besonderes fürs Angeben:  man gugge auf die zwei Sterne unter dem Wort “Ultra”, tja zwei Sterne und Du keinen, muhahahahaha, nicht mal einen!

Was für ein Lauf, was für ein Juwel unter den Läufen! holyschitt und kruzidürken - wie kann man da nicht laufen? – und der Preis stimmt auch - das mit den Sternen aufm Hemd is ein janz übler Trigg! verpflichtet zum Wiederkommen (“Flizzemaus! ich will brauche muß den dritten Stern haben!”).
Grüzi
Schneggi

Früherer Bericht:
Thüringen Ultra 2007
Powerschnecken-Berichte-Archiv:
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Archiv Feb 2004 - Mai 2007
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3 Kommentare

Seite 1 von 1 1

Nr. 1   Mathias Rohland schrieb am 08.07.2008 - 21:21 email homepage

Moin, der Herr!

 

Wennste mal nach Bärlin fahren solltest, dann schau mal hier

 

www.5ziegen.de

 

vorbei zwinker

 

Viele Grüße vom Rhein bei Wiesbaden,

Mathias

Nr. 2   Frank Berka schrieb am 09.07.2008 - 13:19 email homepage

Wenn ich das richtig sehe, dann sitzt oder liegt man da entweder auf Holzbänken rum, fotografiert oder geht spazieren. Und ab und zu wird zur Abwechslung ein paar Meter gelaufen - und wenn es querfeldein ist. Dromeus, das ist was für uns! Cool Cool Cool

Nr. 3   Holger Kösling schrieb am 09.07.2008 - 13:43 email

Hallo Schneggi,

 

ich möchte mich mal an dieser Stelle für deine interessanten, lustig geschriebenen Fotoberichte bedanken.

 

Gruß Holger